Da bin ich mal wieder… und es geht sportlich weiter…

Wie das Leben so spielt...

… es ist ja jetzt wirklich schon ne ganze Weile her, als ich das letzte mal was geschrieben hab. Aber ich habe ja versprochen, dass ich euch auf dem Laufenden halte.
Also hier mal ein Update: Meine Firma trägt den Namen „im Puls“ Nürnberg (Gesundheit, Bewegung, Entspannung).
Meine eigene Homepage steht und ich finde sie ist richtig schön geworden. Überzeugt euch selbst: http://www.impuls-nuernberg.de
Ich bin übrigens für Feedback dankbar. Es schleichen sich ja doch immer mal irgendwelche Fehler ein, oder irgendwas ist verwirrend für jemanden, der da nicht mittendrin ist…
Das Logo auf der Homepage und auch auf meiner Facebook-Seite „Im Puls Nürnberg“ ist leider noch nicht das Endgültige, sondern nur eine Übergangslösung. Allerdings ist das „richtige“ Logo schon gewählt und muss nur noch gebrauchsfertig gemacht werden.
Der erste Kurs im von mir untergemieteten Raum im Tanzstudio „Aire Flamenco“ läuft auch schon und weitere Kurse folgen Mitte September. Von Pilates über Zumba, Faszientraining und Fitness für Unfitte wird so einiges geboten und es ist für jeden was Passendes dabei.
Außerdem ist ein Auto bestellt, das ich hauptsächlich zu Firmenzwecken lease. Somit bin ich nach etlichen autofreien Jahren auch bald wieder mobil und somit auch flexibler.
Und jetzt heißt es erstmal kräftig die Werbetrommel zu rühren. Ich freue mich über jedes Like auf meiner Facebookseite, also los, an alle, die mich noch nicht geliked haben;-)
Da ich auch auf meiner Homepage bloggen kann, werde ich mich erstmal darauf fokussieren, aber auch ab und an hier weiterschreiben…
Vielleicht sehe ich die/den eine(n) oder andere(n) auch mal in meinen Kursen, ich würde mich darüber riesig freuen!

Liebe Grüße,
Eure Martina

It’s official!

Wie das Leben so spielt...

So, meine Lieben! Nachdem ich jetzt ne ganze Weile nix mehr gepostet habe, endlich wieder ein paar Zeilen von mir. Ich hatte die letzten 2 Wochen minimum mit Papierkram und Rechnereien und wasauchimmer zu tun, aber es gibt ein Update: Seit dem 01.Mai 2015 bin ich offiziell selbständige Trainerin im Haupterwerb. Yippieh, ich habe es gewagt, den Schritt zu machen und es fühlt sich wirklich richtig an.
Manchmal wird mir zwar kurz flau im Magen, aber bis jetzt hat sich alles zu meinen Gunsten gefügt und ich vertraue darauf, dass das so weiter geht. Wenn es jetzt auch noch mit dem Gründerzuschuss klappt, ist alles perfekt. Allerdings will ich mich darauf nicht wirklich verlassen und darum wird erstmal geackert;-)
Ab kommenden Samstag geht mein erster, eigener Outdoorkurs los und ich hoffe, dass ich dadurch ein paar Leute bewegen kann, sich an der frischen Luft mit mir auszupowern.
Was mich momentan allerdings wirklich sehr beschäftigt, ist einen passenden Namen zu finden. Meine jetzige Seite heißt Martina Moves, aber ich finde es einfach nicht mehr so richtig das Gelbe vom Ei. Wahrscheinlich muss da erst ein Brainstorming bei ein paar Bierchen her, damit was Gescheites dabei rauskommt;-)
Ich halte euch auf dem Laufenden…
Eure Martina

Von daheim in die Heimat und wieder zurück…

Wie das Leben so spielt...

Da bin ich wieder. Zurück in meinen eigenen vier Wänden. Daheim. Zurück aus der Heimat. Es ist schon irgendwie eigenartig, wenn daheim und Heimat nicht ein und dasselbe sind. Man fühlt sich irgendwie immer hin und her gerissen. Wo gehört man eigentlich wirklich hin? Oder besser gesagt, wo gehört man mehr hin?

Im Herzen werde ich immer ein echtes „Tiroler Madl“ bleiben, egal wie lange ich auch schon nicht mehr dort lebe. Ich bin ja schon vor mehr als 17 Jahren von dort nach Nürnberg ausgewandert. Aber immer wieder gab es auch Phasen, wo ich ernsthaft darüber nachdachte, wieder zurück zu gehen. Aber letztendlich hab ich dann auch immer wieder Schiss bekommen. Ist das dann die richtige Entscheidung? Wird mich das glücklich machen? Bin ich nicht zu sehr Stadtmensch geworden, um mit dem Dorfleben klar zu kommen? Ich bin zur Erkenntnis gekommen, ich weiß es einfach nicht. Im Moment fühlt es sich richtig an, meine Zelte in Nürnberg stehen zu lassen. Aber ich werde mir immer offenhalten, irgendwann auch wieder zurück zu gehen.

Immer, wenn ich von Tirol zurück nach Nürnberg komme, bin ich wehmütig. Ich vermisse meine Familie und deren Gesellschaft. Das gemütliche Zusammensitzen und Quatschen. Gemeinsames Essen, Spieleabende, Spaziergänge, Gekicher und Diskussionen bei Aperol oder Vino und wo weiter…. Aber andererseits freue ich mich auch, wieder in meiner Wohnung zu sein, mit meinen 2 Stubentigern zu schmusen und zu fühlen, dass auch sie mich vermisst haben. Ich freue mich auf meine Freundinnen, meine Jobs und auf die vielen Möglichkeiten, die eine Stadt im Alltag so bietet.

Und man muss auch sehen, dass auch Vorteile hat, wenn die Familie etwas verstreut ist:                                                       1. man hat immer einen Grund zu reisen, 2. man schätzt die Gesellschaft der Familie mehr, wenn man sie nicht ständig um sich hat, 3. wenn man einen guten Familienzusammenhalt hat und dieses Glück ist mir zuteil geworden, ist man sich trotz der Ferne sehr nah und man kann immer auf sie zählen!

Home is where my heart is… Also hier und dort!

Eure Martina

Ein Hoch auf die Freiheit! Le LIBERTÉ

Wie das Leben so spielt...

Am Montag gab’s Champagner! Ich glaube das zweite mal in meinem Leben. Das erste Mal war, als ich 17 war und bei einem Arzt in unserer Gegend Kindermädchen war. Ich weiß nicht mehr, was es zu feiern gab, aber den Champus tranken wir aus Plastikbechern (ich nehme an Urinbecher, hahah) in der Praxis  und der Geschmack hatte mich nicht beeindruckt.

Dieses Mal war alles anders: Den Champagner brachte eine Freundin, die ihren Montag ihren letzten Arbeitstag hatte und es als guten Grund sah, ihn auf Grund der neu erworbenen Freiheit zu köpfen. Und geschmeckt hat er wirklich sehr gut, vielleicht auch, weil das Feeling dazu passte. FREIHEIT, ein großes Wort, mit dem ich in letzter Zeit immer wieder zu tun habe. Auch ich spüre jeden Tag mehr, wie gut es tut, nicht mehr nur fremdbestimmt zu sein und hauptsächlich selbst zu entscheiden, in welche Richtung es gehen soll. Ich blühe richtig auf in dieser Rolle der Selbstverwirklichung.

Im Moment bin ich ja noch offiziell arbeitslos, aber jeden Tag ist ein Schritt näher zur Umsetzung meines Plans in die Selbständigkeit. Langsam aber sicher sind auch fast alle relevanten Fragen, die mich vor einigen Tagen noch verzweifeln ließen, beantwortet. An dieser Stelle möchte ich mich auch nochmal ganz herzlich bei allen Freunden und Bekannten bedanken, die ich mit meinen Fragen gelöchtert hab oder bei denen ich mich regelmäßig ausgekotzt habe. Ohne euch wäre ich nicht da, wo ich jetzt bin!

Klar gibt es Unsicherheiten, die immer mal wieder an die Oberfläche kommen, aber im Großen und Ganzen fühle ich mich sauwohl bei dem Gedanken, endlich mein eigenes Ding durchzuziehen.

Dieses Gefühl der Freiheit kam irgendwann letzte Woche ohne Vorwarnung, einfach so aus dem Nichts! An einem Morgen, als ich mit meinem Matcha vor dem PC saß und meinen Tages- bzw. Wochenplan durchging… Ganz schön vollgepackt waren sie, die letzten paar Wochen. Beratungstermine, Arbeitsamt, Termine mit Freunden, jobben im Restaurant und daneben noch jeeeede Menge Kursstunden… ABER! Ich fühlte mich nicht ausgelaugt oder überfordert oder gar lustlos. Nein, es machte mir richtig Freude. Auch, oder vor allem, weil ich die meisten Termine selbst gewählt hatte. Bei Kursstunden habe ich Aufträge angenommen, die mir ein gutes Gefühl gaben und abgelehnt, wo es nicht so war. Und diese Bauchentscheidungen fühlen sich richtig gut an. Einfach einmal selbst zu bestimmen, was man für richtig oder für falsch hält. Selbst zu entscheiden, was und wer man sein will und selbst sein Leben in die Hand nehmen und es einfach wagen….

JUST DO IT! Deshalb ist und bleibt Nike meine Lieblingssportmarke, weil sie einfach eine klare Aussage hat!

Es einfach tun… LOVE WHAT U DO UND DO WHAT U LOVE!

Auf das Leben, die Leidenschaft und die Freiheit!

CHEERS

Eure Martina

Vom heavy Meat-Eater zur bloggenden Veggie-Tante…

Wie das Leben so spielt...

Wer meine Beiträge „Auch Muffel können sportliche werden Part1+2“ kennt, weiß,dass ich über Umwege und nicht ganz geplant in die Fitness-Schiene geraten bin.

Ebenso beinahe zufällig bin ich zum Vegetarier, ja fast schon Vollzeitveganer geworden.

Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, als eine Freundin vor ca 2 Jahren auf Facebook postete, dass sie sich entschlossen hat, ab sofort strikt vegan zu leben. Das war das erste mal, dass ich mich ernsthaft damit auseinander setzte. Ich fragte nach: „Vegetarisch versteh ich ja noch, aber vegan find ich schon ein wenig extrem. Und was bringt es der Kuh, wenn ich ihre Milch nicht trinke, oder dem Huhn, wenn ich sein Ei nicht esse?“. Damals machte es tatsächlich keinen Sinn für mich… Darauf schickte mir meine Freundin ein paar Links zu Videos, die den Sachverhalt besser beschreiben können. Ich schaute mir eins kurz an und fand es komisch, dass man von Ausbeute sprach, in Verbindung mit Kühe melken etc. Heute weiß ich, dass ich mich damals noch nicht richtig darauf eingelassen habe, weder auf die Thematik, noch auf den Anblick, die Augen der Tiere usw.

Aber es ist etwas in mir passiert. Ich habe mehr oder weniger passiv etwas wahrgenommen, was sich nicht mehr leugnen ließ. Ich fing an, mich dem Thema Massentierhaltung zu beschäftigen und beim Anblick von manchen Videos konnte ich die Tränen nicht mehr zurückhalten. Es war einfach zu grausam zu sehen, was der Mensch den Tieren so antut. Scheinbar oft aus reiner Genugtuung oder einfach nur aus Geldgier und Raffsucht.

Die Konsequenz daraus war, dass mir Fleisch nicht mehr so gut schmeckte. Wobei ich nicht den Geschmack meine, sondern den bitteren Beigeschmack des schlechten Gewissens, der Schuld. Ab sofort gab es nur noch bio und auch nicht mehr in den rohen Mengen, die ich vorher verdrückte. Wie in anderen Beiträgen erwähnt, arbeitete ich viele Jahre als Manager Assistent bei McDo und Burger und Pommes waren quasi mein Hauptnahrungsmittel (hierbei vielen Dank an meinen Körper, der das alles mitgemacht hat). Außerdem weiß glaub ich jeder in meinem Verwandten- und Bekanntenkreis, dass ich umso happier war, je größer das Stück Fleisch auf meinem Teller war. Und es gab kaum etwas, was mir fleischtechnisch nicht schmeckte: Haxe, Ente, Hähnchen, Schnitzel und vor allem Burger…

Zum Glück hat mir auch kochen immer Spaß gemacht und so fing ich an, mit Ohne-Fleisch-Gerichten zu experimentieren. Erstmals stellte ich fest, dass es auch so schmecken kann. Es gab immer mehr Gemüse mal mit Pasta, mal mit Reis, mal mit Weichweizen. Aber zwischendrin verspürte ich auch immer mal wieder Lust auf Fleisch, der ich dann auch nachgab.

Im Januar 2014 beschloss ich, mal 1 Monat vegan zu testen. Einfach so, aus reiner Neugierde. Auch, um zu sehen, wie es mir körperlich dabei geht. Es dauerte ein Weilchen, bis ich alles tierische in meinem Haushalt verbraucht bzw. verschenkt hatte und dann ging’s los. Ohne große Rezeptvorbereitungen oder wasauchimmer, einfach nach Gefühl und ohne Tier im Essen. Und es tat mir gut, sowohl körperlich wie auch seelisch. Also beschloss ich, Flexitarier zu werden, mich hauptsächlich vegan zu ernähren, aber auch alles andere war erlaubt, wenn es mich danach lüstete. Auch Fleisch. Allerdings war Fleisch nur noch sehr, sehr selten auf dem Plan. Eigentlich nur in Restaurants oder Zuhause bei Mama und auch nur, wenn ich gar keine Lust auf Alternativen hatte.

Im Sommer 2014 stand eine Reise zu meiner Schwester in den USA an und dort wollte ich auf keinen Fall auf irgendetwas verzichten. War ja Urlaub und der ist zum Genießen da! Also gab’s fast jeden Tag Fleisch und ich genoss jeden Bissen. Vor allem die Spareribs meines Schwagers waren der Knaller. Ich sagte ihm, dass ich sogar, falls ich jemals zum ganzen Veggie werden sollte, immer noch das Recht auf seine Rippchen haben möchte;-)

Nach 2 Wochen,zurück in Deutschland bemerkte ich ein Problem mit meinen Füßen, das ich schon seit längerem nicht mehr hatte. Morgens hatte ich starke Schmerzen, sowei ein starres Gefühl in meinen Fußsohlen. Ich fühlte mich wie eine alte Oma, die nicht mehr richtig laufen konnte. Nach ca. einer halben Stunde war alles wieder normal. Woran konnte das liegen? Nach genauer Überlegung fiel mir auf, dass ich die Schmerzen nicht mehr hatte, seitdem ich meinen Fleischkonsum extrem reduziert hatte. Wahrscheinlich hatte ich erhöhte Gicht- bzw. Harnsäurewerte, die besagte Schmerzen in den Fußgelenken verursachten, denn nach ein paar fleischlosen Tagen war alles wieder gut.

Auch beim Sport bemerkte ich, dass ich mich fitter und leistungsfähiger fühlte und auch konnte ich mich schneller wieder von einem harten Workout regenerieren. Nach dem Urlaub gab es noch 2 mal Fleisch. Dem Gaumen hat’s geschmeckt, aber dem Geist und dem Körper nicht.

Ich war soweit, mir den Film „Earthlings“ anzusehen und das Buch „Peacefood“ zu lesen. Es war teilweise echt hart, zu glauben, dass Menschen so grausam sein können. Aber ich wusste, es sind keine Ausnahmen und für ein Tier macht es keinen Unterschied ob es bio oder konvenionell qualvoll geschlachtet wird. Es wird trotzdem sehen und hören und fühlen, wie seine Artgenossen abgeschlachtet und teilweise bei lebendigem Leib geteilt werden, weil Zeitdruck herrscht. Und die Stress- und Angsthormone nehmen wir ohne es zu wissen durch den Fleischkonsum in uns auf.

Earthlings, Dr. Rüdiger Dahlke und auch einige Gespräche mit meiner Sandkastenfreundin, die zufälligerweise auch, allerdings schon ein bisschen früher als ich so einige „fleischige“ Fragen stellte, brachten mich zu dem Entschluss, dass wegen mir kein Tier mehr dieses Leiden erfahren soll und auch mein Körper besseres verdient hat, als Totes zu essen.

Mittlerweile bezeichne ich mich als Flexanerin, also Veganerin mit (wenigen) Ausnahmen zu Milchprodukten und Eiern und Honig. Die Ausnahmen lasse ich mir offen, damit ich a) nicht das Gefühl habe, ich muss irgendwas zwanghaft durchziehen und b) weil es das Leben auch etwas einfacher gestaltet, besonders wenn man irgendwo zu Gast ist.

Dazu zu erwähnen ist auch, dass ich seit Januar 2013 stolze Katzenmami von Fini und seit Juni 2013 auch von Kater Maxl bin. Die krasse Liebe zu den 2 hat das ganze Bewusstsein im Zusammenhang mit Tierleid mit Sicherheit verstärkt und ich bin happy, dass ich Mutti der 2 niedlichsten Miezen der Welt bin.

Ich hoffe, euch ein wenig unterhalten und auch inspiriert zu haben und geh jetzt nach dem 2. Glas Rotwein in mein Bettchen…

Gute Nacht, 

Eure Martina

Ach und hier noch der Link zu Earthlings, falls es sich jemand anschauen möchte. Prädikat empfehlenswert!

Arbeitszeit, Freizeit oder Lebenszeit?

Wie das Leben so spielt...

Das erste, was ich heute früh wahrgenommen habe, nachdem ich so durch Facebook gescrollt hab, war dieser weise Spruch auf MyMonk: „Streiche die Begriffe Arbeitszeit und Freizeit aus deinem Wortschatz, ersetze diese durch Lebenszeit und frage dich: macht das Sinn, was ich mache?“

Und meine Antwort lautet: Ja, es macht Sinn, was ich mache! Und das Beste ist, dass ich durch meine momentane Situation und alles was ich die letzten Jahre erlebt habe, immer mehr weiß, was ich will und was ich nicht will und was für mich Sinn macht.

Oft gerät man in eine Lebenslage, in der man alles und alle in Frage stellt und man erstmal nicht so richtig weiter weiß. Ich zum Beispiel wurde gekündigt. 2 mal. Von der gleichen Chefin. Die mich ja unbedingt zurück haben wollte. Man fragt sich dann natürlich erstmal, wie konnte ich nur so dumm sein und denken sie hat sich geändert?! Aber nach anfänglichem Groll und bei nüchterner Betrachtung sehe ich einfach den Lernprozess dahinter. Und auch die Entscheidung zu ihr zurück zu gehen hatte ihren Sinn. Zum einen konnte ich erstmal meine Festanstellung in dem Studio aufgeben, in dem ich mich mehr als unwohl fühlte. Zum anderen arbeitete ich viel näher zu meiner Wohnung und ich konnte auch mittags schön nach Hause mir was kochen und Zeit mit meinen Miezen verbringen. Außerdem habe ich in diesem Abschnitt den Entschluss gefasst, das Fernstudium zur Fitnessfachwirtin zu machen, was ich sonst sehr wahrscheinlich auch nicht gemacht hätte.

Durch meine Kündigung und meine sofortige Freistellung hatte ich plötzlich jede Menge Zeit zum Nachdenken und von Tag zu Tag kam ich mehr zu dem Entschluss, dass ich mein eigener Boss sein will. Dass ich selber Entscheidungen treffen will, ob ich diesen oder jenen Auftrag annehme oder nicht. Dass ich das machen will, was mir gut tut und nicht nur das, was mir Geld bringt. Dass ich meinen Beruf als Berufung sehe und ich durch mein Wissen und Können und dem Spaß beim Umgang mit Menschen vielen zu mehr Fitness, Gesundheit und Freude am Leben verhelfen kann.

Deshalb gebe ich nun hiermit bekannt, dass ich jetzt Nägel mit Köpfen mache und ich alles weitere in die Wege leite um so bald wie möglich meine kleine eigene Firma zu haben. Ich weiß, dass es klappen wird, aber auch wenn es nicht klappen sollte… dann hab ich es zumindest versucht…

Was ich immer wieder feststelle ist, dass es keine Zufälle gibt und alles am Ende Sinn macht.

TAKE A CHANCE OUT OF ANY SITUATION, NO MATTER HOW BAD IT SEEMS…

Eure Martina

Gebratener Chicoree (leider geil!) vegan, easy und nicht bitter!

Rezepte

Zu diesem total einfachen Rezept hat mich eine Freundin inspiriert…

Und so wird’s gemacht:

Für 2 Personen:

2 große oder 3 kleine Chicorees (Mehrzahl von Chicoree???)

1 Knoblauchzehe

2-3 EL Olivenöl

Agavendicksaft o.ä.

Balsamicoessig

Wasser

Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Das Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, Knoblauch und Chicoree (längs halbiert oder geviertelt) goldbraun anbraten. Salzen und pfeffern und mit Agavensirup darüber träufeln. Kurz von allen Seiten karamellisieren und mit ein paar Spritzern Balsamicoessig (auch anderer Essig geht natürlich) ablöschen und reduzieren lassen. Noch ein Schluck Wasser drauf, damit es ein bisschen Sauce gibt und FERTIG ist der Gaumenschmaus… Bei mir gab’s noch gegrillte Auberginen, Oliven und Ajvar dazu und getoppt hab ich alles mit einem Körnermix.

GUTEN APPETIT!

Eure Martina

Gesund kann so einfach sein… und dazu noch lecker!

Wie das Leben so spielt...

Der heutige Samstag war ein voller Erfolg, so emotional gesehen. Ich habe meinen Tag begonnen, indem mich meine Miezen wach gekuschelt haben. Ein kleines Stückchen von meinem Vollkorn-Mandel-Kuchen zum Frühstück und dann einfach ein wenig in meiner Wohnung umher wursteln.

Um 11 Uhr hatte ich den Genuss, 1 Stunde Yoga mit einer lieben Kollegin zu machen. Hart, aber unheimlich toll und beflügelnd. Danke dafür, liebe Claudia:) Außerdem ist es auch sehr angenehm, in dieser kleinen Runde von 5 Personen den Einklang zu finden…. Namastè.

Nach einem kleinen Einkauf beim Bio-Dealer ging’s in die Küche, um mal wieder ein wenig zu experimentieren.Während meiner Vorbereitungen klingelte der Paketdienst, um mir mit perfektem Timing ein Päckchen aus Tirol zu übergeben. Selbstgebackene Brötchen (Laibalen) von meiner Jugendliebe, der mich diese gern mal testen lassen wollte und weder Kosten noch Mühen scheute, mir ein Päckchen nach Nürnberg zu schicken. Natürlich musste ich sofort eine „Marend“ machen, wie bei uns in Tirol eine Brotzeit heißt. Lecker Tomaten, Oliven, Vurstsalat vom Tofutier, Basilikum und heut gab’s sogar ausnahmsweise ein bisschen Ziegenkäse dazu. Himmlisch!

Hochmotiviert ging’s dann ans kochen und mischen und machen… Als erstes musste bzw. durfte ich Kuchen für’s Tierheim backen, wozu mich meine Wahlnichte gebeten hatte. Mach ich natürlich gern zugunsten meiner geliebten Vierbeiner. Dafür hab ich Amerikanischen Apfelkuchen mit Preiselbeeren ausgesucht, ist superlecker, allerdings nicht vegan. Dann hab ich einen Mandel-Dattel-Aufstrich kreiert, der ratz-fatz gemacht ist (Datteln, ganze Mandeln, dunkles Mandelmus und ggf. etwas Nussöl in die Küchenmaschine und fertig!) und eine willkommene Abwechslung auf’s Brot bringt. Ich mag das allerdings auch gern auf frischen Apfelspalten oder Bananen… gesund, einfach, schmackhaft.

Weil dann die Küchen-Schredder-Maschine schon mal raus war, hab ich schnell noch mein Basilikum-Pflänzchen abgeschnibbelt und mit einem steinharten, alten Stück Parmesan, frisch angerösteten Pinienkernen und Knoblauch, Salz, Pfeffer zu grünem Pesto verarbeitet. So ist in den nächste Tagen ein schnelles, yummie-dummie Lunch gesichert, gesund, einfach, schmackhaft!

Nun, zu guter Letzt galt es jetzt noch ein Dinner für ein ausgehungertes Arbeitstier, nämlich einer guten Freundin von mir, zu kochen. Es gab „Veganes Wildrahmgeschnetzeltes“ mit Preiselbeer-Rotweinsauce an „eierlosen“ Spätzle (zugegeben gekauft) und zitronisiertem Brokkoli. Gesund, einfach, schmackhaft! Mein Gast war äußerst zufrieden mit meiner Menüwahl und hat mich in höchsten Tönen gelobt. Ist natürlich Balsam für die Seele. Bei gutem Wein und leckerem Essen hatten wir einen wunderbar chilligen, und unterhaltsamen Mädels-Abend, bei dem auch wieder viele tolle Ideen an Land gezogen wurden, die mit Hilfe von meinem persönlichen Engel Uriel auch bestimmt bald in die Tat umgesetzt werden.                    Ich freu mich, und bin sehr dankbar, dass ich so ungefähr die tollsten Freundinnen habe, die man haben kann!

Ich wünsche euch einen wunderbaren Samstagabend!

Eure Martina

Wer übrigens Interesse an den Rezepten hat, darf natürlich gerne nachfragen. Ich selbst koche eigenlich immer so nach Gefühl, aber ich bin sicher, dass ich bei Bedarf etwas zusammen schreiben könnte…

Zum Kuchen gibt es einen Link: http://www.aurora-mehl.de/de/Backrezeptansicht/index.php?seid=1622&rezept=29&pdf=1

Scharfe Cocktails und das Warten auf bedingungslose Liebe…

Wie das Leben so spielt...

Nach ein paar Hot-Chili-Maracuja-Cocktails und einem langen und interessanten Gespräch mit einer Freundin über die Verflossenen, Flirts und den gewünschten Mr. Right sitze ich jetzt wieder zu Hause und frage mich, ob es bedingungslose Liebe gibt…  Mal abgesehen von einer Mutter zu ihrem Kind. Und zwischen Mensch und Katze bzw. Hund, und auch da bin ich mir manchmal nicht so ganz sicher, ob Leckerlis nicht auch ein klein wenig Bedingung sind…;-)

Fakt ist, man wünscht sich eine harmonische, sich gegenseitig ergänzende und vor allem bereichernde Partnerschaft. Man möchte von seinem Partner bedingungslos geliebt werden, aber ist man selbst bereit genau das zu tun? Ich glaube ehrlich gesagt, nein… Jeder ist sich selbst am nächsten und man ist nicht immer bereit, so viel zu geben, wie man selber gerne bekommen möchte.

Trotz allem glaube ich noch immer daran, dass es für jeden Topf den passenden Deckel gibt und dass es manchmal eben etwas länger dauert, bis die 2 sich finden, oder etwa nicht? Aber ich frage mich auch, wie oft im Leben man wirklich lieben kann, so richtig meine ich, mit Haut und Haaren? Unbegrenzt oft? Oder ist irgendwann das Potenzial aufgebraucht und man arrangiert sich nur noch? Oder stellt man sich diese Fragen nur, wenn man eben noch nicht auf den richtigen Partner gestoßen ist?

Zum Glück bin ich eine hoffnungslose, aber trotzdem realistische Träumerin, die fest daran glaubt, dass am Ende alles gut wird. Und wird nicht alles gut, so ist es noch nicht das Ende!

Eure Martina